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Dots United beim 13. IHK-Branchenforum Handel in Koblenz

IHK Branchenforum Handel 2026 in Koblenz

Stationärer Handel vs. Digitalisierung? Warum das kein Widerspruch ist

Die Zielsetzung vieler Kommunen und Gewerbetreibender klingt eindeutig: Unsere Innenstädte müssen gestärkt und der stationäre Handel belebt werden. Aber wie passt das mit uns als Digitalagentur zusammen, wenn wir Lösungen wie Onlineshops, E-Commerce-Plattformen und digitale Marketing-Tools entwickeln? Am 13. August 2026 war unser Geschäftsführer Kai Schroko erneut zu Gast beim 13. IHK-Branchenforum Handel in Koblenz.

Michael Ebling, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz

Unter der Fragestellung „Wie können Innenstädte angesichts veränderter Konsumgewohnheiten und der fortschreitenden Digitalisierung attraktiv bleiben“ kamen in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz rund 250 Akteure aus Handel, Gastronomie, Dienstleistung und Politik zusammen, um sich über die Zukunft unserer Stadtzentren auszutauschen.

Ein scheinbarer Gegensatz – der sich in der Praxis auflöst

Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Konflikt: Auf der einen Seite die Sorge um verwaiste Innenstädte und Fußgängerzonen, auf der anderen Seite wir als Web- und Digitalagentur, die mit E-Commerce-Konzepten den Einkauf ins Netz verlagern.

Doch die Vorträge – unter anderem von Wirtschaftsminister Michael Ebling und Prof. Dr. Andreas Hesse (Hochschule Koblenz) – sowie die Diskussionen vor Ort haben sehr deutlich gezeigt: Digitalisierung und stationärer Handel sind längst keine Gegenspieler mehr. Sie bedingen sich gegenseitig.

Reine Verkaufsflächen reichen heute nicht mehr aus, um Menschen in die Städte zu locken. Wer Kunden gewinnen möchte, insbesondere jüngere Zielgruppen, muss digitale Sichtbarkeit und ein echtes Vor-Ort-Erlebnis miteinander verweben.

Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer IHK Koblenz

Hybrid ist die Zukunft

Für uns von Dots United hat die Teilnahme am Branchenforum einmal mehr bestätigt: Digitale Lösungen vernichten den stationären Handel nicht – sie retten und ergänzen ihn.

Ein gut gestalteter Onlineshop, eine lokale Auffindbarkeit in Suchmaschinen oder automatisierte Marketingprozesse ersetzen das emotionale Einkaufserlebnis in der Innenstadt nicht, sondern machen es überhaupt erst sichtbar. Kunden informieren sich heute digital, bevor sie lokal einkaufen (oder auch umgekehrt).